





| Allgemeines Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents und ist mit einer Gesamtfläche von über 1,22 Millionen Quadratkilometern fast dreieinhalb mal so groß wie Deutschland. In den Wüsten und Halbwüsten, Gras- und Buschsavannen, Gebirgen und subtropischen Regenwäldern zwischen der Westküste am kalten Atlantik und der Ostküste am warmen Indischen Ozean hat sich eine phantastische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren entwickelt. Südafrika besteht aus neun Provinzen: Eastern Cape (Ostkap), Free State (Freistaat), Gauteng, KwaZulu-Natal, Mpumalanga, Northern Cape (Nordkap), Limpopo, North West und Western Cape (Westkap). Die Einwohnerzahl beträgt 48 Millionen. Es gibt allein elf Amtssprachen, Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Sotho, Venda, Tswana, Tsonga, Pedi, Shangaan und Ndebele, und daneben noch eine Reihe kleinerer afrikanischer Sprachen. Die Nachkommen von Einwanderern aus der ganzen Welt sprechen oft noch italienisch, griechisch, deutsch, französisch oder portugiesisch, chinesisch oder indische Sprachen wie Gujarati, Tamil und Urdu. Englisch ist aber die Verkehrssprache, die überall verstanden wird! |
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| Anreise South African Airlines (SAA), Lufthansa und die meisten großen europäischen Fluglinien fliegen täglich nach Johannesburg, auch nach Kapstadt gibt es Direktflüge. Die Flugzeit von Mitteleuropa nach Johannesburg beträgt etwa elf Stunden, nach Kapstadt eine Stunde mehr. Je nach Reisesaison sind die Flugpreise unterschiedlich hoch. Im europäischen Sommer und während der Weihnachtszeit sind die Flugzeuge oft voll es lohnt sich, frühzeitig zu buchen! Da es zwischen Deutschland und Südafrika praktisch keinen Zeitunterschied gibt (eine Stunde während des europäischen Winters, gleiche Zeit während des Sommers) haben Reisende nicht mit dem Jet Lag zu kämpfen ein großer Vorteil im Vergleich zu Reisen nach Amerika oder Asien. |
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| Banken Öffnungszeiten: Wochentags 9 15.30 Uhr, Samstags 8.30 11 Uhr |
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| Einkaufen Es gibt keine festen Ladenöffnungszeiten. Wochentags haben die meisten Geschäfte mindestens von 9 17 Uhr geöffnet, am Samstag bis 16 Uhr und Sonntags bis 13 Uhr. In großen Einkaufszentren sind die Läden oft länger offen. Alkoholische Getränke (außer Wein) wird nur in ‘Liquor Stores’ verkauft, Sonntags ist der Verkauf von Alkohol verboten. Einreise Touristen aus Europa benötigen lediglich einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Ein 90 Tage gültiges Visum wird bei der Einreise ausgestellt. Elektrizität Die Stromspannung beträgt 220/230 Volt. Dreipolige Adapter sind z.B. in Supermärkten erhältlich. Fotografieren Filme und Zubehör für digitale Kameras sind teurer als in Deutschland, aber überall erhältlich. Schnellservice für Papierbilder ist verbreitet. Geld Die Südafrikanische Landeswährung ist der Rand, 1 Rand (R) = 100Cent (c). Im Umlauf sind Banknoten von 10, 20, 50, 100 und 200 Rand sowie Münzen von 5, 10, 20 und 50 Cent sowie 1, 2 und 5 Rand. Für 1 Euro erhalten Sie etwa 8 Rand (Juli 2005).Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist nicht beschränkt, muss aber u.U. beim Zoll deklariert werden. Tauschen Sie am besten erst nach der Ankunft in Südafrika, der Wechselkurs ist dort wesentlich besser. Bargeld und Reiseschecks können Sie bei Vorlage des Reisepasses in Banken und Wechselstuben, aber auch in großen Hotels und Lodges problemlos umtauschen, Sie können aber auch mit Ihrer Bank-Karte (mit MAESTRO-Symbol) Bargeld an einem der überall vorhandenen Geldautomaten ziehen. Die gängigen Kreditkarten wie Visa, Master und American Express werden überall akzeptiert (bis auf Tankstellen!).Touristen, die in Südafrika gekaufte Waren im Wert von mindestens 250 Rand ausführen, können sich die Mehrwertsteuer (14%) im ‘VAT Refund Office’ am internationalen Flughafen zurückerstatten lassen, wenn sie diese Waren sowie die entsprechenden Kassenbons vorlegen. |
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| Gesundheit Es sind keine Impfungen vorgeschrieben, doch Ärzte empfehlen einen Impfschutz gegen Tetanus, Polio, Diphterie und eventuell Hepatitis A. Vor allem während des südafrikanischen Sommers ist Malaria-Vorbeugung unerlässlich, wenn Sie in das nördliche KwaZulu-Natal oder die Provinzen Mpumalanga und Limpopo (mit dem Krüger Nationalpark) reisen wollen. Malariafrei sind dagegen hochgelegene Regionen wie das Highveld um Johannesburg und Pretoria und der Free State sowie die Küstenregionen von Durban aus Richtung Süden und die Kapprovinzen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt!Auch wenn Sie Malaria-Prophylaxe einnehmen, sollten Sie möglichst vermeiden, sich von Mücken stechen zu lassen: Tragen Sie nach Einbruch der Dämmerung helle Kleidung, die die Haut weitestmöglich bedeckt, benutzen Sie Insektenschutzmittel, schlafen Sie unter Moskitonetzen oder schalten Sie die Klimaanlage an.Stehende Gewässer im Osten und Norden Südafrikas sind oft mit dem Bilharziose-Erreger infiziert erkundigen Sie sich daher bei Einheimischen, bevor sie in einem Stausee oder langsam fließenden Fluß baden! Leitungswasser ist überall bedenkenlos trinkbar, auch die Hygiene in Supermärkten und Restaurants ist sehr gut. Die ärztliche Betreuung in Südafrika hat einen hohen Standard. Dies spiegelt sich aber auch in den Preisen nieder. Da Arztrechnungen sofort bezahlt werden müssen, sollten Sie vor der Reise eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Vergessen Sie nicht, dass Südafrika zu den Ländern mit der höchsten HIV/Aids-Rate der Welt gehört! |
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| Klima und Reisezeit Mit einer durchschnittlichen täglichen Sonnenscheindauer von achteinhalb Stunden gehört Südafrika zu den sonnigsten Ländern der Welt. Die Jahreszeiten sind denen auf der nördlichen Erdhalbkugel entgegengesetzt. Die Frühlings- und Sommersaison dauert von September bis Februar. In dieser Zeit ist es im größten Teil des Landes warm bis heiß und sonnig, nachmittags gibt es häufig Schauer oder Gewitter. An der Küste von KwaZulu-Natal, wo man während des ganzen Jahres bei Wassertemperaturen von über 20 Grad baden kann, ist es im Sommer oft schwül. In der Region um Kapstadt, in der ein mediterranes Klima herrscht, regnet es im Sommer dagegen kaum. Hier fallen die Hauptniederschläge im Winter (Juni bis August), wenn im übrigen Land Trockenzeit herrscht. Die durchschnittlichen Tageshöchsttemperaturen liegen im Winter zwischen 18 und 23°C, im Sommer zwischen 26 und 33°C. Post Die Portokosten sind niedriger als in Deutschland. Luftpostbriefe sind nach Europa etwa 10 Tage unterwegs. Postämter findet man in allen größeren Einkaufszentren. |
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| Reisen innerhalb Südafrikas Mit dem Flugzeug Von Johannesburg aus gibt es häufige Flugverbindungen in alle größeren Städte, Durban und Kapstadt werden sogar mehrmals pro Stunde angeflogen. Das größte Flugnetz unterhält South African Airways, seltener fliegen British Airways und Nationwide sowie die preisgünstige Kulula.com. Mit dem Auto Südafrika hat ein gut ausgebautes, engmaschiges Straßennetz. Kleinere Nebenstrecken sind aber oft ungeteert. Viele Autobahnen und Schnellstraßen sind mautpflichtig, doch gibt es immer Ausweichstrecken. Es gilt Linksverkehr. Die Verkehrsregeln und zeichen entsprechen dem internationalen Standard (z.B. Anschnallpflicht, Telefonierverbot am Steuer, zulässige Alkoholgrenze 0,5 Promille). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 120 km/h auf Autobahnen und Schnellstraßen, sonst 100 km/h außerhalb und 60 km/h innerhalb der Ortschaften. Achten Sie besonders auf verkehrsungewohnte Fußgänger und in ländlichen Gegenden auf Haustiere (Rinder, Ziegen), die die Straßen überqueren.Für das Autofahren genügt ein normaler deutscher Führerschein, besser ist jedoch ein internationaler. An Flughäfen und in größeren Städten gibt es leistungsfähige Autovermietungen wie Avis, Budget, Imperial oder Tempest. Mit Bus und Bahn Überlandbusse, z.B. von Greyhound, Translux und Intercape, verbinden alle größeren Städte Südafrikas. Sie sind komfortabel, relativ schnell (ca. 6 Stunden für die etwa 600 km lange Strecke Johannesburg Durban) und preiswert. Besonders für Backpacker lohnt sich die Fahrt mit dem Baz Bus.Die Eisenbahn ist wesentlich langsamer und weniger bequem und das Netz ist relativ dünn. Beliebt sind jedoch Reisen mit Luxuszügen wie dem berühmten ‘Blue Train’, der auch über deutsche Reiseveranstalter gebucht werden kann. Sicherheit Trotz aller Bemühungen der Polizei ist Gewaltkriminalität ist ein großes Problem in Südafrika, vor allem in den Innenstädten von Johannesburg und, etwas weniger, Pretoria, Durban und Kapstadt. Doch keine Panik! Touristen sind hiervon im allgemeinen wenig betroffen vor allem, wenn sie sich an bestimmte Regeln halten. Die wichtigste ist, sich bei Einheimischen, etwa an der Hotelrezeption, zu erkundigen, was für Vorsichtsmaßnahmen Sie ergreifen sollten. Generell gilt: Nehmen Sie, wenn Sie auf die Straße gehen, nur so viel Bargeld mit, wie sie unbedingt brauchen. Tragen Sie Wertgegenstände wie Schmuck oder Kameras nicht zur Schau mit sich herum. Erkunden Sie unbekannte Stadtteile nicht allein, und vermeiden Sie Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit. Nehmen Sie sich ein Beispiel an anderen halten Sie sich fern von einsamen und dunklen Straßen. Achten Sie andererseits auf Taschendiebe. Bei Autofahrten in der Stadt ist es sinnvoll, die Türen und Fenster geschlossen zu halten und besonders beim Halt an roten Ampeln und Stoppschildern auf die Umgebung zu achten. Lassen Sie keine Wertsachen sichtbar in geparkten Autos liegen. Taxis Es ist nicht üblich, Taxis vom Straßenrand heranzuwinken. Taxistände gibt es an Flughäfen, großen Hotels und Einkaufszentren, sie können auch telefonisch bestellt werden. Fahrten sind normalerweise preiswerter als in Deutschland, jedoch werden vor allem vom Flughafen in Johannesburg aus heftige Aufschläge verlangt. Zurück zum Seitenanfang Telekommunikation Das Telefonnetz ist modern und zuverlässig. Öffentliche Telefone funktionieren entweder mit Münzen oder mit Karten, die es z.B. in Supermärkten und Postämtern zu kaufen gibt. Die internationale Vorwahl für Südafrika ist von Deutschland aus 0027, von Südafrika aus nach Deutschland ist die Vorwahl 0949, nach Österreich 0943 und in die Schweiz 0941. Von 19 Uhr bis 7 Uhr morgens und am Wochenende gilt der Nachttarif, der günstiger ist als der Tagtarif.Sehr gut ist in Südafrika auch das Mobilfunknetz ausgebaut. Wer sein deutsches Handy in Südafrika benutzen will, muss teure ‘Roaming’-Tarife zahlen, selbst für eingehende Anrufe. Die preiswertere Alternative ist das Mieten eines ‘Cellphone’ für die Zeit des Aufenthalts, z.B. an Flughäfen oder bei einem Autoverleih.Faxe können Sie bei Postämtern oder Kopiershops versenden lassen. Internet-Cafés finden sich in vielen Einkaufszentren. Viele Hotels bieten Fax- und E-Mailservice. Trinkgeld Im Gegensatz zu Deutschland ist in südafrikanischen Restaurants die Bedienung nicht in der Rechnung enthalten. Von Gästen wird daher, je nach dem Grad ihrer Zufriedenheit, 10 bis 15% Trinkgeld erwartet. Über ein paar Rand als Anerkennung freuen sich auch Taxifahrer, Tankwarte, Gepäckträger und Zimmermädchen im Hotel. Diplomatische Vertretungen und Konsulate in Südafrika Deutschland Deutsche Botschaft 180 Blackwood Street Arcadia 0083 Pretoria Tel.: (012) 427 8900 E-Mail: GermanEmbassyPretoria@gonet.co.za Deutsches Generalkonsulat Kapstadt 19th Floor Safmarine House 22 Riebeek Street Kapstadt Tel.: (021) 405 3000 E-Mail: info@germanconsulatecapetown Zurück zum Seitenanfang Österreich Österreichische Botschaft 1109 Duncan Street Brooklyn 0181 Pretoria Tel.: (012) 452 9155 E-Mail: pretoria-ob@bmaa.gv.at Österreichisches Generalkonsulat Kapstadt 1Thibault Square, 3. Stock Cape Town 8001 Tel.: (021) 421 1440 E-Mail: kapstadt-gk@bmaa.gv.at Schweiz Schweizer Botschaft 225 Veale Street Parc Nouveau New Muckleneuk 0181 Pretoria Tel.: (012) 452 06 60 E-Mail: vertretung@pre.rep.admin.ch Schweizer Generalkonsulat Kapstadt No 1, Thibault Square, 26th Floor (Ecke Long/Strijdom Street) Cape Town 8001 Tel.: (021) 418 3665 E-Mail: vertretung@cap.rep.admin.ch |
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