| Die Provinz Limpopo im hohen Norden Südafrikas erhielt ihren Namen nach dem gleichnamigen Fluss, der die natürliche Grenze zwischen Südafrika und Simbabwe bildet. Hier wird die Landschaft vom Gegensatz zwischen Hochplateau dem Highveld und Tiefland dem Lowveld bestimmt. Limpopo ist durchdrungen von den uralten Mythen und Legenden der VhaVenda, die zu den großartigsten Künstlern des afrikanischen Kontinents gehören, und es gibt dort zahllose archäologische Stätten. Andere Teile der Provinz werden von den Nord-Sotho bewohnt, und in der Nähe von Tzaneen befand sich der Sitz der berühmten Regenkönigin Modjadji VI., einer Nachfahrin der Könige des einst mächtigen, auf dem Gebiet des heutigen Simbabwe und Mosambik gelegenen, Monomotapa-Reiches. Der majestätische Affenbrotbaum - Baobab - ist das Wahrzeichen Limpopos. Afrikanische Könige, Chiefs und Älteste verehrten diese riesigen Bäume und hielten wichtige Versammlungen in ihrem Schatten ab, um von dem Geist des Baumes Hilfe beim Treffen schwieriger Entscheidungen zu erhalten.Einen einmaligen und faszinierenden Blick auf die biologische und kulturelle Evolution des Menschen bieten die Makapans Caves, eine Reihe von Höhlen in der Nähe von Mokopane, wo menschliche und vormenschliche fossile Knochen, die z.T. über drei Millionen Jahre alt sind, gefunden wurden, aber auch Objekte aus der jüngeren Vergangenheit. In Mapangubwe, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wird die Eisenzeit lebendig. Dieser Ort war einst Sitz mächtiger afrikanischer Könige. Goldene und kupferne Artefakte, Keramiken und Glasperlen, die 1932 in alten Gräbern auf dem heiligen Schakalberg gefunden wurden und die Existenz einer technologisch hochentwickelten Zivilisation bewiesen, erregten großes Aufsehen unter Archäologen. Töpferwaren, Hölzer, Elfenbein, Knochen, Straußeneier und Süßwassermuscheln beweisen, dass Handelsverbindungen nach Ostafrika, Persien, Ägypten und dem Fernen Osten bestanden. Limpopo bietet hervorragende Tierbeobachtungsmöglichkeiten und Möglichkeiten für Ökotourismus. Über zwei Drittel der Naturreservate Südafrikas sind hier zu finden, und auch der nördliche Teil des weltberühmten Krüger Nationalparks ist Teil dieser Provinz. Der dem Park am nächsten gelegene Flughafen ist in Phalaborwa, wo sich auch Afrikas größte Tagebau-Kupfermine befindet. Ganz im Norden Limpopos ragt über 130 Kilometer Länge von West nach Ost der Soutpansberg auf. Benannt wurde dieser imposante Gebirgszug nach den Salzpfannen in seinem Westen, wo schon in vorgeschichtlicher Zeit Salz gewonnen wurde. Auf seinem niederschlagsreichen Plateau können die unterschiedlichsten Früchte angebaut werden. Die weiten Buschlandschaften werden von riesigen Affenbrotbäumen überragt, die nach einer Legende der San-Buschleute von wütenden Göttern herausgerissen und mit den Wurzeln nach oben wieder eingepflanzt wurden. Die Städte Alldays, Makhado (Louis Trichard), Musina (Messina) und Thohoyandou liegen in diesem Gebiet. In Venda, dem Land der VhaVenda, das ebenfalls zu dieser Region gehört, gibt es eine Reihe heiliger Stätten, Naturreservate und wertvolle archäologische Stätten. Der Stamm von Südafrikas größtem Affenbrotbaum, dem 3000 Jahre alten „Big Tree“ bei Sagole Spa, hat einen Umfang von 43 Metern! Der Höhenzug des 150 Kilometer langen Waterberg in der südwestlichen Savannenlandschaft Limpopos erhebt sich zwischen dem Lapapala-Fluss im Nordosten und Thabazimbi im Süden. Leise plätschernde Bäche, Quellen, Feuchtgebiete, eine mannigfaltige Vogelwelt, außergewöhnliche Felsformationen und senkrecht aufragende Klippen sind typisch für dieses Gebiet. Bela Bela-Bela, Das Wasser, das von alleine kocht“ Springbok Flats und Thabazimbi sind andere bekannte Orte in der Gegend.Etwa 49 Kilometer südlich von Makhado (Louis Trichard) markiert eine Säule an der Nationalstraße 1 den südlichen Wendekreis der Sonne, Wendekreis des Steinbocks genannt. Auch Polokwane (Pietersburg), die Hauptstadt von Limpopo, das für die Pracht seiner Jacaranda- und Korallenbäume bekannt ist, die breiten früher Warmbad genannt, ist eines der beliebtesten Urlaubsziele des Waterbergs. Lephalale (Ellisrus), Modimolle (Nylstroom), |
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| Korallenbäume bekannt ist, die breiten früher Warmbad genannt, ist eines der beliebtesten Urlaubsziele des Waterbergs. Lephalale (Ellisrus), Modimolle (Nylstroom), Mookgophong (Naboomspruit), Mokopane (Potgietersrus),Straßen der Stadt säumen, liegt nicht weit vom Wendekreis entfernt. Das Tal der Olifants-Region ist nach dem Great Olifants River benannt, der in seinem weiteren Verlauf auch den Krüger Nationalpark durchfließt. Diese kulturell reiche Landschaft, Heimat der Tsonga-Shangaan und der Lobedu, ist mit ihren idyllischen Wäldern, Wasserfällen, Seen, zerklüfteten Tälern und ihrer reichen Tierwelt einer der landschaftlichen Höhepunkte des Nordens. Wo das Highveld bei Haenertsberg und Magoebaskloof (zwei empfehlenswerten Wanderorten) spektakulär zur bereits im Lowveld gelegenen Stadt Tzaneen abfällt, bieten sich atemberaubende Ausblicke. Tzaneen, ein am Fuß des Wolkbergs, einem Teil des gewaltigen Drakensberg-Massivs, gelegenes reizvolles Städtchen, ist die Hauptstadt des malerischen Distrikts Letaba, der für seine Obst-, Tee- und Kaffeeplantagen bekannt ist. Das Modjadji Cycad Naturreservat der königliche Garten der verstorbenen (Juni 2005) Regenkönigin ist einen Besuch wert. Auch die Kupferstadt Phalaborwa gehört zur Olifants-Region. Hier befindet sich ein beliebter Eingang in den zentralen Krüger Nationalpark. Ein perfekter Ort, um zahllose Tierreservate und andere Sehenswürdigkeiten zu erkunden, ist das ebenfalls am Rand des „Krügers“ gelegene Hoedspruit. Eine der faszinierendsten Touristenstraßen der Provinz und vor allem bei Ökotouristen populär ist die African Ivory Route die Afrikanische Elfenbeinstraße die über 2000 Kilometer durch die Wildnis führt und dabei fünf Gebirgszüge überquert. Auf den Spuren der frühen Jäger und Goldhändler folgt sie den Jahrhunderte alten Wegen des afrikanisch-arabischen Elfenbeinhandels. |
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