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| Die Millionen Jahre alten Felsformationen der Drakensberge ("Drachenberge") sind eine der wichtigsten Toristenattraktionen im südlichen Afrika und stehen auf der Liste des UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbes. Die über 3000 Meter hohe Gebirgkette, die zum größten Teil in KwaZulu-Natal liegt, ist im Winter oft schneebedeckt. Atemberaubend schöne Landschaften mit bemerkenswerter Fauna und Flora, Felsmalereien der San, rustikale Hütten und Hotels, Reiten, Wandern, Forellenangeln und Beobachtungen von Vögeln dies sind nur einige der Stichwörter, die dieses kostbare Stück Natur beschreiben. Im Norden liegt der Royal Natal National Park mit dem Mont-aux-Sources (3282m), an dem fünf verschiedene Flüsse entspringen, einschließlich des Tugela, der kurz darauf in einem spektakulären Wasserfall (948m, zweithöchster Wasserfall der Welt) in das Amphitheater stürzt. Zwischen dem Amphitheater und dem Cathedral Peak liegt das Tal Mnweni. Nur erfahrene Wanderer sollten diese Gegend erkunden, denn hier sind die Wege nicht gut beschrieben. Heftige, aber meist kurze Gewitter, die spätnachmittags die Speerkette zum Erzittern bringen, sind im Sommer für diese Gegend typisch. Monk's Cowl, Champagne Castle, Giant's Castle und Injasuthi liegen in den mittleren Drakensbergen. Das Giant's Castle Game Reserve mit seiner vielfältigen Fauna ist vor allem auch wegen der dort ansässigen Lämmergeierkolonie bekannt. Teils schwieriges und herausforderndes Bergsteigen wird mit herrlichen und unvergesslichen Ausblicken belohnt. Im Süden befinden sich das Mkhomazi-Wildnisreservat, Kamberg, Loteni, Bushman's Nek, Drakensberg Gardens, Vergelegen und der Sani-Pass. Wie auch im nördlichen und zentralen ‘Berg’ findet manhier eine große Auswahl gemütlicher Hotels, Campingplätze und Pensionen (Bed & Breakfast), besonders in Himeville und Underberg. Der Sani Pass hat seinen Namen von den San-Buschleuten erhalten, die bis Mitte des 19. Jahrhunderts hier lebten und ihre Kunst in Höhlen auf den Stein malten. Führer können die Symbolik der Zeichnungen erläutern, die das Leben und die Religion dieses kleingewachsenen Volkes darstellen. Die ältesten Felsmalereien sind rund 2400 Jahre alt und streng geschützt. Auf den Felshöhen nisten Kolonien von Aasgeiern, Lämmergeier werden dagegen in dieser Region seltener angetroffen. |
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